Achtung Schafe

Titelbild Sulawiki


...und weg war die Wolle

bereit zur Schur
Schur
Schur
Schur
... und weg war die Wolle
Kunst am Draht


Die weißen gehörnten Heidschnucken

Die kleine Herde von Wolf Müller in Sülldorf kommt zweimal pro Jahr ans Haus: Im Frühling zum Lammen und im Sommer zur Schur. Hier sind sie noch in voller Wolle zu sehen.



Schafe werden im frühen Sommer geschoren, damit ihnen nicht zu heiß wird. Wenn der Schafsscherer mit seiner scharfen Schere kommt, ist das meist ein tolles Ereignis. Da sind sich die Nachbarskinder einig: "Hier gibt´s was zu gucken."



Scherer und Schäfer bereiten sich so langsam vor. Ab 20 Schafen kommt der Profischerer angereist. In seinem Kleinlaster hat er alles was er für die Arbeit braucht :


und noch Platz für den großen Berg Rohwolle, die er nach erfolgricher Schur mitnehmen wird.



Nun aber: Wie das Gerät, mit dem die Friseure den Nacken ausrasieren, nur ein bisschen größer. Damit geht es viel schneller, als mit der Handschere.


























Und danach sehen sie doch recht nackt aus. Aber an so einem schönen sonnigen Tag wie hier müssen sie wenigstens nicht frieren.





Was kann man alles mit roher Wolle machen?

Spinnen (um dann zu weben, zu stricken, zu häkeln oder sonstwas aus den Wollfäden zu machen)

Filzen (z.B. Hüte und Pantoffeln oder auch Teppichunterlagen)
zu Decken steppen, unter denen man schlafen kann oder mit denen man Wände isoliert


Oder man kann sie als Fähnchen an einen Draht binden, damit der besser gesehen wird. Wenn es mal regnet - kein Problem, denn die Rohwolle hat ja noch alles Wollfett in sich, die auch die Schafshaut vor Nässe schützt.
Seite aktualisiert am 22.01.2009
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