7 Felder auf der Alpaus der Postkartenkollektion Schäfereigenossenschaft Finkhof Ein Sommer mit Bergschafen In der deutschspachigen Schweiz heißt es Alp, woanders heißt es Alm. Es sind die hoch gelegenen Sommerweiden, wo robuste Herden von robusten Hirten während der schneefreien Zeit mit köstlichem Gras und frischem Bachwasser versorgt und gehütet werden. Jede Alp hat ihren Alpmeister, der durch Hirten, Hirtinnen und Gehilfen unterstützt wird. Sind die Kühe auf der Alp, wird dort meist auch gekäst, dort entsteht Alp- oder Sennkäse. Auch Ziegenkäse entsteht in mancher Senn- oder Almhütte. Milchschafe sind in der rauher Bergregion nicht anzutreffen, da sie intensivere Versorgung durch Zusatzfutter und Wetterschutz benötigen. Die riesigen Schafsherden auf der Alm bestehen aus Bergschafen, die mit dem schwierigen Gelände, dem wechselhaften Wetter und dem kargen Futter gut zurecht kommen. Im Frühjahr nach der Schneeschmelze werden die Bergschafe von den Tälern in die höhren Regionen geführt. Im Herbst geht es wieder herunter ins Tal - der Almabtrieb wird in traditionsreichen Dörfern gern gefeiert. Almabtrieb der Schafe vom Schröcken nach Schoppernau im Bregenzerwald Dieses Highlight wird mit dem “Veahmätle” (kleiner Viehmarkt) gefeiert. Nach einer Schäferausbildung gibt es für manchen Schäfergesellen kaum eine größere Herausforderung, als viele Hundert Schafe auf bis zu 2900 m Höhe gesund und vollständig durch den Sommer zu bringen. Auch von den Hütehunden wird Höchstleistung erwartet: Verlorene Schafe finden und hungrige Bären fernhalten. Einige wenige Alpenwege führen von Frühling bis Herbst hin und zurück, die meisten betreiben eine Art Mehr-Felder-Wirtschaft, wobei die verschiedenen Parzellen nicht abgezäunt sind, sondern in der Karte markiert. Die Vorteile des Weidewechselns sind in den hohen Alpen dieselben wie bei der "Koppelhaltung mit wechselnden Standorten" Auf der Alp arbeiten? Hier sind die Angebote! [www] aus der Postkartenkollektion Schäfereigenossenschaft Finkhof |