Museumsschafe am Kiekeberg
Zwischen Hamburg und der Lüneburger Heide liegt das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Familien, Kindergruppen und Schulklassen finden dort Mitmach- und Erlebnisangebote zwischen alten Bauernhäusern mit allem drin, drum und dran, um das Bauernleben der vergangenen Jahrhunderte kennenzulernen. ![]() ![]() ![]() ![]() Zu einem lebendigen Museum gehören natürlich auch „Bewohner“: Alte Nutztierrassen wie Pommersche Gänse, Ramelsloher Blaubeine, Bunte Bentheimer Schweine, Schleswiger Kaltblüter, Bentheimer Landschafe und Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind machen den Museumsbesuch für Groß und Klein zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Bentheimer Landschaf - kuschelig und nützlich Sie sind die natürlichen Rasenmäher des Freilichtmuseums am Kiekeberg: die Bentheimer Landschafe. Am Kiekeberg lebt diese vom Aussterben bedrohte Rasse weiter und kann von den Besuchern bestaunt werden. Mit seinen langen Beinen ist das Bentheimer Landschaf aus der Grafschaft Bentheim und Lingen (Emsland) das größte Moor- und Heideschaf. Gute Widerstandsfähigkeit, Anspruchslosigkeit beim Futter und hohe Fleischqualität zeichnen das Schaf aus. Dank seiner harten Klauen kann es zudem gut weite Strecken zurücklegen und ist daher gut geeignet für die Hütehaltung in Moor- und Heidegebieten. Auch liefert das Bentheimer Landschaf rund vier Kilo reinweiße Wolle. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg unterstützt durch seine Herde den Erhalt des Bentheimer Landschafes, das lange Zeit ein Teil dieser Region war. Mitte der 1950er Jahre weideten im Emsland und an der Zuchttiere in drei Herden. Heute steht diese Rasse auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen (GEH) und wird dort als „stark gefährdet“ eingestuft. Im Jahre 2005 wurde es von der GEH sogar zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ ausgerufen. Heute erholt sich der Bestand des Bentheimer Landschafes wieder – schon rund 2.500 Zuchttiere sind registriert. www.sulaweb.de/achtung-schafe/Bentheimer_Landschafe_am_Kiekeberg ![]()
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