Tobis Tagebuch
Wau, Wuff, Wau, also ihr Kinder und Erwachsenen aus Iserbrook und Sülldorf, neulich habe ich so meine Runde durch den Klövensteen gemacht und Janne Behrens getroffen. Die meinte, dass sich viele Leute hier in der Gegend für uns Hunde interessieren und ob ich nicht mal ein wenig aus meinem Hundeleben erzählen könnte. Das will ich hiermit gerne machen:
Also ich bin ein echter Sülldorfer, denn geboren wurde ich am 16. März in der Schule Lehmkuhlenweg im Hort. Ich bin als zweiter von 8 kleinen Hundebabys inmitten von Schulkindern geboren worden. Ich glaube darum mag ich auch so gerne Kinder und ganz besonders freue ich mich wenn ich Kinder aus der Schule Lehmkuhlenweg treffe. Manche von euch kennen vielleicht meine Mama `Kira´. Mein Papa heißt `Henry´. Mama und Papa haben sich irgendwo auf einem Bauernhof in der Nähe von Glückstadt kennen gelernt, aber Papa kenne ich leider nur aus Erzählungen, den der arbeitet ja dort auf dem Bauernhof als Hofhund und hat keine Zeit uns in der Stadt zu besuchen. Auf jeden Fall sehe ich ihm ziemlich ähnlich, sagt zumindest meine Mama. Die ersten 8 Wochen meines Lebens habe ich mit Mama und meinen 7 Geschwistern bei Silke und Dirk und ihren Kindern gewohnt. An vieles kann ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern, nur dass ich immer großen Hunger hatte und es manchmal ganz schön stressig war bei so vielen Geschwistern genügend Milch abzubekommen, oft war ich dann nach dem trinken auch plötzlich ganz doll müde und bin sofort eingeschlafen, aber meinen Geschwistern ging es genauso und dann haben wir alle auf einem großen Haufen über und untereinander geschlafen. Das war sehr gemütlich, und Abends kamen dann oft Silke und Dirk und haben sich zu uns gesetzt und dann wurden wir gekrault und gestreichelt - das war sehr schön und ich glaube ich kann sagen, dass ich eine glückliche Kindheit hatte. Manchmal unterhalte ich mich ja auch mit Hundefreunden und da gibt's einige die in einem `Zwinger´ aufgewachsen sind, während wir bei diesen netten Menschen in der Küche gewohnt haben. Irgendwann kamen dann immer wieder mal andere Menschen vorbei, die haben uns Hundekinder auf den Arm genommen und mit Silke und Dirk über uns gesprochen, wir wussten erst nicht so recht was das alles bedeuten sollte, aber dann hat uns unsere Mama erzählt, dass wir bald groß genug wären um eine eigene Familie zu haben und wir bei Silke, Dirk und ihr ausziehen müssten. Mitte Mai sind dann die ersten meiner Geschwister ausgezogen und ich sollte am 16. Mai zu meiner neuen Familie ziehen. Ich war vielleicht aufgeregt und ein wenig ängstlich war ich auch, denn ich war ja ziemlich klein und kannte viele Dinge noch nicht, die ein erwachsener Hund kennen soll. Wie das dann wurde bei meiner neuen Familie, das erzähle ich Euch dann das nächste Mal!
Bis dahin Euer TOBI
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| Seite aktualisiert am 27.10.2007